Themen des Artikels
Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen
Krisenresilienz zwischen zwei Aktendeckeln

Michael Willms (von links) als Mitautor, Minister Thomas Strobl sowie Achim Brötel, Steffen Jäger und Ralf Broß bei der Buchübergabe.
Peter Schwab)Stuttgart. Das Innenministerium hat ein Handbuch für Krisenmanagement aufgelegt, ein Nachschlagewerk für die 1101 Städte und Gemeinden sowie für die 35 Landkreise des Landes.
Wichtiger Baustein für die Krisenstrategie
Bei der Übergabe an Vertreter der kommunalen Landesverbände betonte Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Bedeutung der gedruckten Ausgabe, gerade bei Stromausfällen oder einer Internetstörung. Strobl sprach von einem wichtigen Baustein in der Strategie des Landes, auf Krisen vorbereitet zu sein. Die Loseblattsammlung soll je nach Entwicklung mit weiteren Informationen angereichert werden, um auf Notfälle vorzubereiten.
Bei der Übergabe betonte Achim Brötel , Präsident des Deutschen Landkreistags und CDU-Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises die Notwendigkeit, die Landratsämter in Richtung Krisenämter zu entwickeln. Das habe die Enquete-Kommission krisenfeste Gesellschaft für die unteren Katastrophenschutzbehörden vorgesehen. Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, sprach die finanzielle Seite an. Bevölkerungsschutz dürfe angesichts der knappen Kassen nicht scheitern. Ralf Broß, Hauptgeschäftsführer des Städtetags, lobte das Handbuch als nützliches Werkzeug, um sich als Kommune auf den Ernstfall vorbereiten zu können.
Viele Aspekte der Notfallbewältigung
Das Werk beinhaltet die rechtlichen Grundlagen, verschiedene Szenarien sowie grundlegende Informationen zu Bedrohungen, etwa Kontaktlisten für eine schnelle Kommunikation im Notfall. Die Inhalte sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Das Ministerium möchte vermeiden, dass Krisenverursacher durch die Lektüre besonders effizient angreifen können.