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Bundesweiten Hitze-Check

Was wurde eigentlich aus schattenspendenden Bäumen?

Wer im Sommer Schatten sucht, hat es in Offenburg besonders schwer. Beim bundesweiten Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe landet die Ortenau-Stadt auf dem letzten Platz unter 195 untersuchten Städten. Gründe sind unter anderem wenige schattenspendende Bäume und ein hoher Anteil versiegelter Flächen. Die Umwelthilfe fordert deshalb mehr Grün und weniger Asphalt in den Städten.
Menschen sitzen bei Sonnenschein an Tischen vor einem grünen Haus in der Stadt.

Die Offenburger Innenstadt (Lindenplatz, Lange Straße): Laut dem aktuellen Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe ist Offenburg die Stadt mit dem größten Nachholbedarf bei Schatten und Stadtgrün unter den untersuchten Kommunen.

dpa/Schoening)

Wer im Sommer im Südwesten einen kühlen Platz sucht, braucht laut einer neuen Auswertung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mitunter gute Nerven – oder einen Sonnenschirm. Beim bundesweiten Hitze-Check belegen Offenburg, Lahr und Mannheim die letzten Plätze unter 195 untersuchten Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern.

Besonders schlecht schneidet dabei Offenburg ab und landet auf dem letzten Rang. Die DUH berücksichtigt für ihre Bewertung unter anderem Sommertemperaturen, Bevölkerungsdichte, Grünflächen, versiegelte Flächen sowie den Anteil schattenspendender Bäume. Gerade bei der sogenannten Baumüberschirmung hat Offenburg Nachholbedarf: Nur knapp 13 Prozent der Stadtfläche liegen laut der Auswertung unter einem schützenden Blätterdach.

Zum Vergleich: Spitzenreiter Kiel kommt auf rund 32 Prozent. Auch Potsdam, Oldenburg und Berlin bieten deutlich mehr natürlichen Schatten. Bundesweit ist die Zahl der Bäume in den untersuchten Städten seit 2018 nach DUH-Angaben um mehr als 900.000 zurückgegangen. Die Umwelthilfe fordert deshalb mehr Entsiegelung und zusätzliches Stadtgrün. Denn wenn die Temperaturen weiter steigen, könnte selbst ein schattiges Plätzchen im Park zu einem begehrten Luxusgut werden.

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