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Tiernachwuchs

Zotteliger Neuzugang: Yak-Kuh jetzt in der Wilhelma

Die Wilhelma hat Zuwachs bekommen: Eine einjährige Hausyak-Kuh aus Erfurt lebt nun im Asiatischen Dorf. Nach der Quarantäne durfte sie erstmals auf die Weide – noch etwas zurückhaltend, aber mit auffälligem weißen Rückenstreifen und zierlichen Hörnern.
Schwarz-weißes Tier mit Hörnern auf einer Wiese.

In der Wilhelma ist ein Yak-Weibchen eingezogen.

Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann)

Stuttgart . Im Asiatischen Dorf der Wilhelma gibt es eine neue Bewohnerin: eine junge Hausyak-Kuh. Die einjährige Yak-Kuh kam aus dem Thüringer Zoopark Erfurt nach Stuttgart. Nach der Quarantäne durfte sie erstmals auf die Weide. Das Tier ist kleiner als die übrigen Yaks, hat noch zierliche Hörner und trägt einen breiten weißen Streifen von der Stirn über Rücken und Schwanz bis zu den Hinterbeinen.

Kuratorin Kerstin Ludmann zufolge ist die Yak-Kuh gegenüber ihren Artgenossen noch zurückhaltend, sollte sich aber schnell in die Gruppe einleben. Hausyaks sind seit Jahrtausenden domestizierte Nutztiere Zentralasiens. Sie dienen als Lasttiere und liefern Fleisch, Milch und Fell. Auch ihr getrockneter Kot wird in Hochgebirgsregionen als Brennstoff genutzt. In Teilen Asiens werden Hausyaks millionenfach gehalten; das Wildyak dagegen gilt als gefährdet.

Die Yaks leben in der Wilhelma nahe den Trampeltieren. Der Asiatische Schaubauernhof zeigt weitere Nutztierrassen aus Asien und macht Konflikte zwischen Mensch und Wildtier sichtbar.

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