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AfD-Fraktionschef Rothweiler will Atommeiler wieder ans Netz nehmen

Das letzte Atomkraftwerk in Baden-Württemberg, Neckarwestheim II, ging vor drei Jahren vom Netz. Nun möchte die AfD es reaktivieren lassen.
dpa/imageBROKER/Lilly)Stuttgart. Der neue AfD-Fraktionschef im Landtag, Martin Rothweiler , setzt sich für eine Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke ein. Dies würde etwa drei Milliarden Euro kosten und vier bis fünf Jahren dauern, schätzt er und verweist auf eine Studie aus Belgien. Er gehe davon, dass in dieser Hinsicht auch ein Umdenken in der Bevölkerung stattfindet. Wenn man „dafür wirbt und es sauber erklärt, dann lassen sich die Menschen überzeugen“.
Beim Klimawandel legt sich Rothweiler nicht fest
Im Interview mit dem Staatsanzeiger legt er sich in der Frage, ob es einen menschgemachten Klimawandel gibt, nicht fest; die Frage sei überbewertet. „Darauf möchte ich gar nicht eingehen, weil wir die Debatte hier nicht lösen können“, sagt er und fährt fort: „Wir müssen uns darauf konzentrieren: Wo können wir einen Konsens finden?“ Wenn es jedoch einen Klimanotstand gäbe, „dann muss ich alles daransetzen, die Emissionen zu reduzieren“. Dann könne man auf Kernkraft nicht verzichten. Es ergebe keinen Sinn, eine Technologie abzuschalten, die „CO2-neutral und klimafreundlich ist“.