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Bahnprojekt

Bericht: Stuttgart 21 könnte einige Milliarden teurer werden

Für das Bahnprojekt drohen neue Mehrkosten in zehnstelliger Höhe. Was die Bahn dazu sagt und wie es in der Planung weitergeht.
Stadt mit Baugelände, Kränen und Gebäuden, grüne Hügel im Hintergrund.

Gebaut wird an dem Großprojekt Stuttgart 21 seit 2010, die Eröffnung wurde bereits mehrfach verschoben.

IMAGO/Arnulf Hettrich)

Stuttgart. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte noch einmal deutlich teurer werden. Die Deutsche Bahn (DB) rechne mit weiteren Mehrkosten von mindestens zwei bis drei Milliarden Euro, berichtete die „Stuttgarter Zeitung“ online unter Berufung auf informierte Kreise. Das Unternehmen äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht dazu. „Die DB wird die Öffentlichkeit nach dem Stuttgart-21-Lenkungskreis Ende Juni über das neue Inbetriebnahmekonzept des Projekts informieren“, erklärte ein Sprecher.

Die Kosten sind über die Jahre stark gewachsen. In einem Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 ist nur die Verteilung von Kosten bis zu einer Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro geregelt. Zuletzt bezifferte die Bahn die Kosten auf rund 11,3 Milliarden Euro. Die Mehrkosten trägt die Bahn einem Urteil zufolge alleine.

Erst in den vergangenen Tagen hatten Medien berichtet, dass das Bahnprojekt später in Betrieb gehen werde als zuletzt angenommen. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) muss die Eröffnung des Durchgangsbahnhofs auf Ende 2031 verschoben werden. Auch dazu hatte sich die Bahn nicht geäußert.

Gebaut wird an dem Großprojekt seit 2010. Im Jahr davor, bei Abschluss der Finanzierungsvereinbarung, war man von einer Eröffnung 2019 ausgegangen. (dpa)

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