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Glosse

Früh- und Spät-Rentner

Während Winfried Kretschmann bis 78 gearbeitet hat, ist Ex-Bundestrainer Jogi Löw schon seit 61 im Vorruhestand. Dem Fußballtrainer fehlt offenbar das rentenpolitische Gespür in Zeiten verlängerter Lebensarbeitszeit.
Acht Personen auf roten Sitzen, einige mit Mützen und Schals, hinter Glas.

Joachim Löw (links) und Winfried Kretschmann gehen mit dem Thema Renteintritt persönlcig ganz unterschiedlich um.

IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel)

Bei all den Lobhudeleien zum Abschied von Winfried Kretschmann ist ganz unter den Tisch gefallen, dass der Ex-MP erst mit 77 in Rente gegangen ist, ein Vorbild für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Selbst da zeigt sich, dass Kretschmann in der CDU auch gut aufgehoben gewesen wäre.

Ganz anders: Joachim Löw. Mit gerade einmal 66, also noch vor Erreichen der Regelaltersgrenze, hat der WM-Jogi durchblicken lassen, dass er wahrscheinlich gar nicht mehr auf irgendeine Trainerbank zurückkehren will. Und das, nachdem der drittprominenteste Fußballtrainer aus dem Länd ‒ nach Jürgen Klopp und Christian Streich ‒ schon fünf Jahre im Vorruhestand ist. Da merkt man: Der Jogi ist eben unpolitisch, auch wenn er schon mal für die Grünen in der Bundesversammlung saß.

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