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Früh- und Spät-Rentner

Joachim Löw (links) und Winfried Kretschmann gehen mit dem Thema Renteintritt persönlcig ganz unterschiedlich um.
IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel)Bei all den Lobhudeleien zum Abschied von Winfried Kretschmann ist ganz unter den Tisch gefallen, dass der Ex-MP erst mit 77 in Rente gegangen ist, ein Vorbild für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Selbst da zeigt sich, dass Kretschmann in der CDU auch gut aufgehoben gewesen wäre.
Ganz anders: Joachim Löw. Mit gerade einmal 66, also noch vor Erreichen der Regelaltersgrenze, hat der WM-Jogi durchblicken lassen, dass er wahrscheinlich gar nicht mehr auf irgendeine Trainerbank zurückkehren will. Und das, nachdem der drittprominenteste Fußballtrainer aus dem Länd ‒ nach Jürgen Klopp und Christian Streich ‒ schon fünf Jahre im Vorruhestand ist. Da merkt man: Der Jogi ist eben unpolitisch, auch wenn er schon mal für die Grünen in der Bundesversammlung saß.