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Glosse

Dieter sei Dank

Heilbronn an der Spitze der Kaufkraft – und ein Milliardär macht den Unterschied: Warum der Wohlstand der Stadt vor allem einem Namen zu verdanken ist.
Einkaufswagen in Reihe mit Lidl-Logo und Kettenschlössern an den Griffen.

Der Eigentümer von Lidl und Kaufland, Dieter Schwarz, sorgt in seiner Heimatstadt Heiöbronn statistisch für eine erhebliche Erhöhung des Durchschnittseinkommens.

IMAGO/Depositphotos/xinfo.grabowski-foto)

Heilbronn hat es geschafft. Nirgendwo sonst in der Republik können sich die Einwohner mehr leisten. Dass in der von Lidleigentümer Dieter Schwarz herbeigeförderten KI-Hauptstadt Europas in spe die Preise fürs Wohnen niedriger sind als im auf Platz zwei verdrängten Landkreis Starnberg, versteht sich von selbst. Aber wo kommt das Einkommen her, das die Stadt an die Wohlstandsspitze katapultiert? Das Institut der Deutschen Wirtschaft , das die Kaufkraft berechnet hat, drückt es akademisch verklausuliert aus: In Heilbronn spielen die Gewinnentnahmen aus Gewerbebetrieb eine große Rolle. Auf Deutsch: Da gibt es einen Heilbronner, der mit seinen Firmen so viel verdient, dass es reicht, um die Großkopferten am Starnberger See abzuhängen. Heilbronn bleibt da nur eines zu sagen: Danke Dieter.

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