Früherer Renteneintritt für Ehrenamtliche: Vorschlag von Faeser stößt auf wenig Resonanz

Wer in jungen Jahren viel im Ehrenamt tätig war, sollte nach Ansicht von Bundesinnenministerin Faeser im Alter dafür belohnt werden. dpa/Timm Schamberger )

STUTTGART/BERLIN. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat in einer Talkrunde vorgeschlagen, ehrenamtliches Engagement mit einem früheren Renteneintritt zu belohnen. Sie könne sich vorstellen, dass Ehrenamtliche ein Jahr früher in Rente gehen können.

Abgesprochen hatte sie das zuvor wohl nicht, denn das für die Rentenkassen zuständige Bundessozialministerium äußerte sich eher zurückhaltend. Auf der Regierungspressekonferenz in Berlin danach befragt, ob ein früherer Renteneintritt ein geeignetes Mittel sei, um das Ehrenamt zu stärken und ob das finanzierbar sei, antwortet eine Sprecherin: „Die Finanzierbarkeit einer, wie gesagt, eher Idee als Vorschlag hängt von der Ausgestaltung ab.“

Auf die Finanzierbarkeit verweist auch Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne), der die Idee grundsätzlich nicht schlecht findet. Doch sei der Vorschlag bislang nie umgesetzt worden, da eben nicht geklärt werden konnte, wer stattdessen für die Rentenbeiträge aufkommen soll.

Soll ein Ehrenamt mit früherem Renteneintritt honoriert werden?
  • Nein 67%, 52 Stimmen
    52 Stimmen 67%
    52 Stimmen - 67% aller Stimmen
  • Ja 33%, 26 Stimmen
    26 Stimmen 33%
    26 Stimmen - 33% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 78
18. August 2022 - 25. August 2022
Die Umfrage ist beendet.
Quelle/Autor: sta

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