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CDU-Bundesparteitag

Hagel kritisiert Grüne und AfD

Nur noch gut zwei Wochen bis zur Landtagswahl in Baden-Württemberg. CDU-Spitzenkandidat Hagel will der jüngste Ministerpräsident in der Geschichte des Landes werden. Gibt ihm der Parteitag Auftrieb?
Zwei Männer in Anzügen und Brillen geben sich die Hand.

Hagel warb auf dem Bundesparteitag für den christdemokratischen Weg mit Maß und Mitte.

dpa/Flashpic/Jens Krick)

Stuttgart. Der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl, Manuel Hagel, hat sich auf dem Bundesparteitag in Stuttgart als Politiker der Mitte dargestellt – und sowohl Grüne als auch die AfD scharf kritisiert. Es gebe eine „Welt der Ideologie“ der einen und der Radikalität der anderen, sagte Hagel. Die Grünen etwa würden die Wirtschaft auf ihre Wahlplakate schreiben, aber im Europäischen Parlament gegen das Mercosur-Abkommen stimmen – und dabei gemeinsame Sache mit der AfD machen. Und die AfD wolle raus aus Europa, die müsse man schlagen, mit denen werde die CDU niemals koalieren, so Hagel.

Dazwischen gebe es den christdemokratischen Weg, mit Maß und Mitte und gesundem Menschenverstand, warb Hagel. Die CDU trete für die ganz normalen Leute an, die mit geringem Einkommen, die jeden Morgen aufstünden und sich den „Buckel“ krumm machten, sich im Ehrenamt engagierten und um die Familie kümmerten.

Hagel, der auch Fraktionschef im Landtag ist, kandidiert als Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl im Südwesten am 8. März. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nach drei Legislaturperioden nicht mehr an. Für die Grünen geht Cem Özdemir ins Rennen. In der letzten Umfrage von Infratest dimap lag die CDU bei 29 Prozent, die Grünen bei 23 Prozent, die AfD bei 20 Prozent. (dpa)

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