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Rente

Hagel: Rente ab 70 wird künftig für viele Realität

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hält ein Rentenalter von 70 Jahren für langfristig unausweichlich – und fordert neue Anreize für längeres Arbeiten.
Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, gestikuliert mit der Hand.

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel spricht sich für die sogenannte Aktivrente aus.

IMAGO/Michael Bihlmayer)

Düsseldorf/Stuttgart. Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hält einem Zeitungsbericht zufolge die Rente ab 70 für unausweichlich. „Natürlich werden wir aufgrund der steigenden Lebenserwartung irgendwann bis 70 oder länger arbeiten müssen“, sagte er dem „Handelsblatt“. Damit meine er nicht die Menschen, die jetzt vor der Rente stünden. „Ich spreche von meiner Generation oder der meiner drei kleinen Kinder. Dass die mal nicht mit 67 in Rente gehen, ist allen klar (…).“, sagte Hagel, der auch CDU-Landeschef ist.

Außerdem sollten Anreize für Mehrarbeit geschaffen werden – etwa indem Überstunden komplett von Steuer- und Sozialangaben freigestellt würden und die sogenannte Aktivrente auch auf Beamtinnen und Beamte sowie Selbstständige ausgeweitet werde, sagte Hagel. Die Deutschen arbeiteten rund 200 Stunden weniger als die Schweizerinnen und Schweizer. „Ich werbe dafür, dass wir uns jetzt Dinge zumuten, die wir uns in den vergangenen Jahren nicht zugemutet haben.“ (dpa)

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