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Leichtathletik in der Schule

Minister will Jugendspiele wieder leistungsorientierter machen

Selbst der Kanzler sprach sich bereits für einen stärkeren Wettkampf-Gedanken bei den Bundesjugendspielen aus. Nun setzt der neue CDU-Kultusminister im Land einen seiner ersten Akzente.
Mann in hellblauem Anzug mit Krawatte vor Holzwand.

Der neue Kultusminister Andreas Jung (CDU) kündigt eine Rückkehr zu leistungsorientierteren Bundesjugendspielen mit Gold-, Silber- und Bronzeurkunden an.

dpa/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Stuttgart. Der neue Kultusminister von Baden-Württemberg, Andreas Jung (CDU), will die Bundesjugendspiele wieder leistungsorientierter gestalten. Die Spiele sollen von Sommer nächsten Jahres an nach klaren Regeln ablaufen, sagte Jung dem SWR. Entscheidend sei: „Es gibt nur Gewinner – mit Urkunden in Gold, Silber und Bronze und mit landesweit verbindlichen Standards dafür.“ Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Berichterstattung.

50-Meter-Lauf, Weitsprung und Schlagball vor Comeback

So plant das Ministerium demnach, dass Kinder im Bereich Leichtathletik ab der 3. Klasse wieder 50 Meter rennen, Weitsprung machen und Schlagball werfen müssen. Dafür sollen sie nach einem landesweiten System Punkte bekommen. Inwiefern der Bereich Schwimmen betroffen sein werde, sei noch im Zuge der Neukonzeption zu klären, sagte der Sprecher.

2023 stand der Spaß statt der Leistung im Mittelpunkt

Zum Schuljahr 2023/2024 wurden die jährlich stattfindenden Spiele in den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen weniger leistungsorientiert umgestaltet. Damit sollten die Bundesjugendspiele für alle Grundschulkinder bis zur vierten Klasse nur noch als Wettbewerb mit Fokus auf den Spaß am Sport ausgetragen werden. Bis zum Schuljahr 2023/2024 galt ab der 3. Klasse ein stärkerer Leistungsgedanke bei dem Wettkampf. Ziel der Umstellung war damals, die Spiele kindgemäßer zu machen. (dpa/lsw)

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