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Erste Rede im Landtag

Özdemir: „Nicht mit dem silbernen Löffel im Mund geboren“

Beim ersten großen Auftritt vor dem Parlament wird der neue Regierungschef von Baden-Württemberg persönlich. Das Land, so sagt er, brauche Mut und Demut.
Mann spricht am Rednerpult im Landtag von Baden-Württemberg, drei Personen im Hintergrund.

Cem Özdemir erinnerte in seiner ersten Regierungserklärung an seinen ungewöhnlichen Weg an die Spitze des Landes.

dpa/Sven Simon/Frank Hoermann)

Stuttgart. Cem Özdemir hat in seiner ersten großen Rede als Ministerpräsident von Baden-Württemberg an seine Herkunft und seinen ungewöhnlichen Weg an die Spitze des Landes erinnert. „Ich bin ein Kind dieses Landes. Aber ich wurde nicht mit dem silbernen Löffel im Mund geboren“, sagte der Grünen-Politiker bei seiner ersten Regierungserklärung im Stuttgarter Landtag. Seine Eltern seien sogenannte Gastarbeiter gewesen. Rein gar nichts habe in seiner Kindheit und Jugend auf das hingedeutet, was später sein Leben ausmachen sollte.

Aber es habe Menschen gegeben, die ihm geholfen und an ihn geglaubt hätten, sagte Özdemir. „Und es hat mir verdeutlicht, was möglich ist, wenn man beharrlich ackert und die Dinge mit Zuversicht anpackt.“ Daraus seien Mut und Demut erwachsen. „Mut und Demut sind auch ein guter Leitstern für unser schönes Bundesland. Denn wir leben in Zeiten des Umbruchs. In einer Übergangszeit hin zu einer neuen Epoche, die uns allen viel abverlangt.“ (dpa)

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