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Stuttgart hängt Berlin ab

Der Wunsch in Stuttgart leben zu wollen ist bei Bundesbürgern nicht sehr ausgeprägt.
IMAGO/Harald Dostal)Die Zahl darf nicht verwundern. Nur sieben Prozent der Deutschen möchten am liebsten in Stuttgart leben. Weniger sind es einer repräsentativen Umfrage zufolge nur in Frankfurt am Main, wie die Allensbacher Demoskopen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung herausgefunden haben. Eine Stadt, die all ihren noch vorhandenen Wohlstand am liebsten verheimlicht, in der wohl die meisten S-Klassen ohne Typenschild unterwegs sind, macht unter den deutschen Großstädten eben zu wenig Staat.
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Dabei schneidet die Schwabenmetropole bei einer anderen Frage gar nicht so schlecht ab. Nur 28 Prozent gaben an, keinesfalls in Stuttgart leben zu wollen. Für die Bundeshauptstadt Berlin und die Finanzhauptstadt am Main sagen das 46 Prozent. Und wenn man die beiden Umfrageergebnisse zusammenfasst und gegen den Strich bürstet, heißt das: 72 Prozent der befragten Deutschen haben nichts dagegen, in Stuttgart zu leben. In Berlin gilt das nur für etwas mehr als die Hälfte.
Für die Hauptstadt und deren Finanzbedarf haben die Südwestbürger wenig Verständnis. Zwei Drittel der Befragten hierzulande lehnen den Finanzausgleich ab. Bei den renitenten Bayern sind es nur 53 Prozent.