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Vor 180 Jahren wurde Ladenburg an die Eisenbahn angeschlossen

Der Stahlstich aus dem Jahr 1848 nach einer Zeichnung von Georg Maria Eckert zeigt die noch eingleisige Steinbrücke vom Neckarhausener Ufer aus gesehen. Im Hintergrund sind die Stadt und der neue Bahnhof zu erkennen.
Foto: Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg)Ladenburg. Das Großherzogtum Baden hatte sich früh für den Bau einer Staatsbahn entschieden. Die Teilstrecke von Mannheim nach Heidelberg ging bereits 1840 in Betrieb. Die Verbindung der Main-Neckar-Bahn nach Frankfurt erforderte den Bau einer Steinbrücke bei Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis. „Man hatte es mit der Fertigstellung eilig, deshalb wurde zunächst provisorisch eine hölzerne Brücke über den Neckar errichtet, die am 1. August 1846 eingeweiht werden konnte“, schreibt dazu das Lobdengau-Museum Ladenburg.
Parallel zu dieser „Notbrücke“ wurde eine siebenbogige Brücke aus Sandsteinquadern über einem Betonfundament gebaut. Zwei Jahre später konnte auch dieser Bau termingerecht eröffnet werden. Die Brücke war strategisch von Bedeutung im Juni 1849, als sie zu einem Brennpunkt der revolutionären Ereignisse in Baden wurde.
Erst versuchten die loyal gebliebenen Truppenverbände des Großherzogs über die Brücke aus Baden zu fliehen, was Bürgerwehr und Freischaren verhinderten. Wenig später besetzten regierungstreu gebliebene Soldaten Ladenburg . (rik)