Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Baustoffkonzern

Heidelberg Materials wächst besonders stark in Europa

Der Baustoffkonzern profitiert von Preiserhöhungen und einer stetigen Nachfrageerholung. Doch der Absatz von Zement in Europa geht zurück: Wie reagiert Heidelberg Materials darauf?
Kran mit "Heidelberg Materials" über einer Industrielandschaft am Flussufer.

Das Terminal von Heidelberg Materials am Neckar.

IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Heidelberg. Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials profitiert von weiter anziehenden Geschäften. Die sich im zweiten Quartal abzeichnende Wachstumsdynamik habe sich im dritten Quartal nochmals beschleunigt, sagte Konzernchef Dominik von Achten.

Dabei habe sich vor allem Europa stark entwickelt, während in Nordamerika das Wachstum andauere. Das Unternehmen produziert und liefert vor allem Zement, aber auch Zuschlagstoffe wie Sand, Kies und Gesteinskörnungen sowie Transportbeton und Asphalt.

Im dritten Quartal legte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um 8,7 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro zu. Zum besseren Ergebnis hätten etwa der Sparkurs, Preiserhöhungen sowie eine stetige Nachfrageerholung beigetragen, hieß es. Für 2026 peilt das Unternehmen wie zuletzt ein operatives Ergebnis von 3,4 bis 3,65 Milliarden Euro an.

Das könnte Sie auch interessieren: Heidelberg Materials will Zement mit „Net-Zero-Fußabdruck“ anbieten

Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 10,4 Prozent auf 6,41 Milliarden Euro. Zum Ergebnis unter dem Strich machte der Konzern keine Angaben.

Absatzrückgang von Zement in Europa

Heidelberg Materials hat inzwischen wegen des deutlichen Absatzrückgangs bei Zement in Europa sowie aufgrund der verstärkten Ausrichtung des Zementportfolios hin zu CO2-reduzierten Produkten seine Herstellung in mehreren Werken angepasst. So beabsichtigen die Heidelberger, das Zementwerk in Paderborn dauerhaft stillzulegen.

Am schwedischen Standort Skövde will das Unternehmen seine Aktivitäten ab 2027 auf die Zementherstellung konzentrieren. Zudem soll der Standort Ranville in Frankreich geschlossen werden. (dpa/lsw)

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch