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Recycling

Land fördert die Wiederverwendung von Bauteilen

Mit einem neuen Programm will das baden-württembergische Bauministerium Bauherren zur Verwendung gebrauchter tragender Bauteile ermutigen. In diesem Jahr stehen dafür 500.000 Euro zur Verfügung.
Mann mit Helm und Warnweste arbeitet mit Schraubenschlüssel an rotem Stahlträger.

Das Bauministerium will erreichen, dass tragende Teile im Neubau oder zur Sanierung wiederverwendet werden.

Adobe Stock/Daisy Daisy)

Stuttgart. Einen Leitfaden, wie sich gebrauchte Stahl- oder Holzträger für neue Bauwerke oder bei Sanierungen wiederverwenden lassen, hat das Bauministerium des Landes schon vor Monaten veröffentlicht. Nun folgt der finanzielle Anreiz, um Bauherren zu animieren, gebrauchte Bauteile wiederzuverwenden. Insgesamt stellt das Land dafür in diesem Jahr eine halbe Million Euro bereit.

Projektskizzen können bis Ende März eingereicht werden

„Wir wollen zeigen, was möglich ist – und Mut machen zum Nachahmen und Weiterdenken“, begründete Bauministerin Nicole Razav i (CDU) das Förderprogramm . In erster Linie soll es dabei um die Verwendung tragender Teile gehen, egal ob aus Stahl, Beton oder Holz. Aber auch die Wiederverwendung nichttragender Elemente wird in geringerem Umfang bezuschusst, heißt es seitens des Ministeriums. Gleiches gilt für die Weiterverwendung tragender Bauteile. Darunter versteht das Ministerium, wenn die Teile für einen anderen als den bisherigen Zweck eingesetzt werden. Bei Wiederverwendung muss es der gleiche Zweck sein.

Die Frist für die erste Bewerbungsrunde endet am 31. März. Bis dahin können Bauherren Projektskizzen einreichen. Diese werden dann geprüft und eine Reihe von Vorhaben ausgewählt. Für diese können dann Förderanträge eingereicht werden.

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