Städtepartnerschaften: Kommunen leisten Hilfe in der ganzen Welt
Städtepartnerschaften sind längst nicht mehr nur reine Kontaktpflege. In Zeiten von Krieg in Europa und dem verheerenden Erdbeben bieten sie Hilfe von Stadt zu Stadt. Sogar der Bundespräsident hatte zu interkommunalen Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine aufgerufen.
Erstmals ist eine deutsch-französische „Lebensmittelretter-Challenge“ ausgetragen worden. Fünf Prämien wurden in Freudenstadt vergeben. Und auch ein zweisprachiges Rezeptbuch ist ein Resultat des neuen Wettbewerbs.
Die Hochschulen für öffentliche Verwaltung rekrutieren nicht nur den Nachwuchs für den öffentlichen Dienst. Sie haben sich zunehmend auch der anwendungsorientierten Forschung verschrieben.
Warum gibt es eigentlich Städtepartnerschaften? Sicherlich, zur Völkerverständigung. Aber ist das tatsächlich schon alles? Darüber macht sich unser Kolumnist Florian Zejewski Gedanken - durchaus mit einem Augenzwinkern.
Der Generalkonsul Gael de Maisonneuve baut Brücken zwischen Deutschland und Frankreich
Gael de Maisonneuve lebt die deutsch-französische Freundschaft. Der Stuttgarter Generalkonsul bringt junge Menschen, Unternehmer und Politiker aus beiden Ländern zusammen. Was treibt ihn an?
Porträt der Woche: Stefan Schubert ist Geschäftsführer des Europazentrums in Stuttgart
Der Historiker Stefan Schubert ist Geschäftsführer des Europazentrums in Stuttgart. Die EU ist nicht mehr wegzudenken, sagt er. Doch das Bewusstsein für die Leistungen der Europäischen Union nehme ab.
Man mag sich gar nicht vorstellen, was es bedeuten würde, wenn die Deutschen den Franzosen und die Franzosen den Deutschen die Freundschaft kündigten. Dabei waren Krieg und Streit über Jahrhunderte der Normalzustand. Ein Lob auf eine Beziehung, die so gut ist, dass sie auch den ein oder anderen Fauxpas verzeiht - aus Sicht eines Bundeslandes, das wie kein anderes darauf angewiesen ist, dass es ein vereinigtes Europa und die deutsch-französische Freundschaft gibt. Ein Kommentar von Michael Schwarz.
Baden-Baden. Die Stadt Baden-Baden will zum jetzigen Zeitpunkt keine Städtepartnerschaft mit einer Stadt in Israel eingehen. Grund ist die aktuelle Kriegssituation im Nahen Osten, die persönliche Begegnungen zwischen den Menschen nicht ohne Weiteres möglich macht. Derzeit hätte eine Partnerschaft zwischen einer israelischen Stadt und Baden-Baden lediglich symbolischen Charakter. Ein Ansatz könne aber sein, die Schulpartnerschaft […]
Der 56-jährige Diplomat führt seit einem Jahr das Stuttgarter Generalkonsulat und das Institut français, die im Oktober ein spezielles Jubiläum feiern: Seit zehn Jahren befinden sich beide Einrichtungen mitten in der Stadt.
Europapolitische Debatte im Landtag: Konservative Kräfte vereinen sich mit Populisten – Landespolitiker setzen sich für Asylrecht und Ukraine ein
Sebastian Cuny (SPD) nutzt den letzten Tagesordnungspunkt vor Eintritt in die parlamentarische Sommerpause noch zu einem ganz anderen Thema. Eigentlich, so der Weinheimer Abgeordnete, säßen die Feinde der Europäischen Union ganz rechts außen im Parlaments. Inzwischen jedoch machten sich konservative Kräfte gemein mit Populisten.
Sprachunterricht: Kann Französischlernen durch KI ersetzt werden?
Seit vielen Jahren wird über den Sprachunterricht diskutiert im Land, über den richtigen Beginn oder über das Interesse an zweisprachigen Angeboten. Jetzt hat Winfried Kretschmann (Grüne), wie er sagt, einen Stein ins Wasser geworfen und empfiehlt, künftig auf KI zu setzen
Der Elysée-Vertrag: Eine Gebrauchsanweisung für die Zusammenarbeit
Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Elysée-Vertrag. Er gilt als Beginn der Freundschaft zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern. Die deutsch-französische Annäherung begann aber schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Vertragswerk hat diese Beziehungen geadelt.
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