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Landtagswahl

Umfrage: CDU in Baden-Württemberg drei Punkte vor Grünen

Es bleibt spannend im Südwesten: Die Grünen sind der CDU auch in einer neuen Befragung des Instituts Insa auf den Fersen. Am Sonntag wird gewählt.
Drei Männer vor einer wehenden baden-württembergischen Flagge und einem "Wahl"-Text.

Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg holen die Grünen in einer Insa-Umfrage auf: Die CDU liegt mit 27 Prozent weiter vorn, die Grünen kommen auf 24 Prozent.

IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Berlin/Stuttgart . Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen auch in einer neuen Insa-Umfrage aufgeholt. Zwar liegt die CDU mit 27 Prozent nach wie vor vorne, wie die Befragung im Auftrag der „Bild“ ergab. Sie verlor aber im Vergleich zur Insa-Umfrage vom 23. Februar einen Punkt, während die Grünen um zwei Punkte auf 24 Prozent zulegten. Ein ähnlicher Trend hatte sich schon in zwei Umfragen von Infratest und Forschungsgruppe Wahlen gezeigt, die in der vergangenen Woche veröffentlicht worden waren. 

Damit bleibt der Ausgang der Wahl am Sonntag spannend. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nach 15 Regierungsjahren nicht wieder an. Realistische Chancen auf seine Nachfolge haben sowohl Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir als auch CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel. Seit 2016 wird Baden-Württemberg von einer grün-schwarzen Koalition regiert. 

FDP und Linke wären laut Insa ebenfalls im Landtag

In der repräsentativen Insa-Umfrage liegt die AfD im Vergleich zur letzten Insa-Befragung unverändert bei 20 Prozent – sie wäre damit im Landtag in Stuttgart mit Abstand stärkste Opposition, falls Grüne und CDU zusammen weiterregieren. Keine andere Partei will mit ihr zusammen regieren. Die SPD verliert im Vergleich zur Umfrage vom Februar einen Punkt und steht jetzt bei 9 Prozent. Die FDP wäre mit unverändert 6 Prozent ebenfalls im Parlament vertreten. Die Linke verliert einen Punkt auf 6 Prozent und würde es somit ebenso über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

Befragt wurden laut Insa 1000 Menschen online zwischen dem 24. Februar und dem 3. März. Die Fehlertoleranz beträgt plus/minus 3,1 Prozentpunkte. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. (dpa)

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