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Landrat kritisiert den Ausbaustopp für Glasfaser im Kreis Karlsruhe

Der Glasfaserausbau im Kreis Karlsruhe stockt.
IMAGO/Funke Foto Services)Karlsruhe. Nach dem Rückzug der Deutschen Glasfaser Holding GmbH aus dem geplanten Ausbau im Landkreis Karlsruhe wächst der Unmut. Trotz bestehender Vereinbarungen mit 28 Kommunen werden die für 2026 angekündigten Projekte gestoppt.
Bundes-Digitalminister soll schnelle Lösungen bieten
Landrat Christoph Schnaudigel spricht von einem Vertrauensbruch und fordert von Bundes-Digitalminister Karsten Wildberger (beide CDU) schnelle Lösungen. Problem: Viele Kommunen gelten wegen eines bislang angenommenen eigenwirtschaftlichen Ausbaupotenzials als nicht förderfähig – obwohl sich dieses als unrealistisch erwiesen hat. Schnaudigel fordert daher, Förderprogramme anzupassen und bestehende Bescheide zu öffnen, um die entstandenen Ausbau-Lücken zu schließen und das Ziel eines flächendeckenden Glasfaserausbaus bis zum Jahr 2030 zu erreichen.
Telekommunikationsanbieter ist bundesweit unter Druck
Das Unternehmen steht angesichts schwieriger Rahmenbedingungen laut mehreren Medienberichten bundesweit unter Druck. Demnach werden Projekte nicht nur im Raum Karlsruhe, sondern generell deutlich strenger auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft.
In einer Mitteilung vom 17. März kündigte das Unternehmen zudem einen Wechsel in der Geschäftsführung an: Zwei Geschäftsführer wurden im Zuge einer strategischen Neuausrichtung ausgetauscht. (sta)