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Recruiting

Mit dem Online-Portal eStellen die Fachkräfte von morgen finden

Die Wirtschaftskrise verändert das Recruiting. Neben Online-Plattformen war die Personalsuche über eigene Beschäftigte oder persönliche Kontakte im Jahr 2025 ein wichtiger Such- und Besetzungsweg. Der Staatsanzeiger bietet mit seinen eStellen.de einen digitalen Stellenmarkt für die Verwaltung mit großer Reichweite an in Ergänzung zum Print-Stellenmarkt.
Zwei Bilder: Links Laptop mit zwei Personen, rechts Monitor mit drei Personen und Lupe.

Die Rekrutierungswege bei der Suche nach Nachwuchskräften haben sich durch die Wirtschaftskrise verändert. Der Staatsanzeiger bietet deshalb ein spezielles Format dazu an.

IMAGO/Zoonar)

Stuttgart/Karlsruhe. 48 Prozent aller erfolgreichen Stellenbesetzungen wurden bundesweit laut der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg über Online-Plattformen und eigene Beschäftigte erzielt.

Insbesondere seien die verschiedenen Online-Medien inzwischen stark auf dem Vormarsch: Online-Portale wie die JobSuche der Bundesagentur für Arbeit (BA) oder private Internet-Jobbörsen, die eigene Firmen-Homepage, aber auch die Personalsuche über die sozialen Medien waren zusammen in gut der Hälfte der Fälle (52 Prozent) entscheidend für eine erfolgreiche Besetzung im Jahr 2025. Im Vorjahr waren es 47 Prozent.

Dies bestätigen auch mehrere Behörden in Baden-Württemberg. „Unter den Bewerbenden, die uns 2025 Auskunft zu den genutzten Recruitingkanälen gaben, haben 35,9 Prozent angegeben, über Empfehlungen auf die Stadt Mannheim als Arbeitgeberin aufmerksam geworden zu sein“, sagt Dirk Schuhmann, Leiter der dortigen Stabsstelle Presse und Kommunikation.

34,8 Prozent gaben an, über die Mannheimer Präsenzen auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Xing auf die Stadt Mannheim als Arbeitgeberin aufmerksam geworden zu sein.

Aufgrund der aktuellen Finanzkrise seien bei der Stadt externe Stellenausschreibungen weitgehend auf Mangelberufe wie etwa Sozial- oder Ingenieurwesen beschränkt. „Im Arbeitgebermarketing ist das Budget für aktives Marketing wegen der weitgehend reduzierten externen Ausschreibungen derzeit auf ein Minimum reduziert“, betont Schuhmann. Die Herausforderungen bei der Besetzung von Mangelberufen bestünden allerdings auch weiterhin.

Gewinnung von Fachkräften ist große Herausforderung

Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung macht sich auch bei der Personalgewinnung im Landratsamt Lörrach bemerkbar. „Insgesamt gelingt es uns derzeit, den überwiegenden Teil unserer Stellen erfolgreich zu besetzen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass die Gewinnung von qualifizierten Fach- und Führungskräften weiterhin eine besondere Herausforderung darstellt“, sagt Pressesprecherin Mai-Kim Lâm.

Dies gelte insbesondere für Führungspositionen sowie für technische und spezialisierte Berufsfelder. Der Landkreis setzt bei der Suche auf einen Recruiting-Mix. „Empfehlungen durch Beschäftigte honorieren wir mit einer Prämie“, betont Lâm. Darüber hinaus betrachte man soziale Medien und ein professionelles Arbeitgebermarketing als unverzichtbare Instrumente der Personalgewinnung.

„Neben der Verbreitung unserer offenen Stellen über übliche digitale Karriereplattformen wie beispielsweise Stepstone, Indeed oder LinkedIn, veröffentlichen wir unsere Stellenausschreibungen neuerdings auch auf dem landeseigenen Karriereportal“, sagte Heike Spannagel, Pressesprecherin im Regierungspräsidium (RP) Freiburg.

Bei den hochqualifizierten Berufen ist die Fachkräftegewinnung allerdings nach wie vor sehr schwierig, „was auf den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel insgesamt und die – je nach Branche – weiterhin hohe Nachfrage aus der Wirtschaft nach geeignetem Personal zurückzuführen ist“, betont Stefanie Paprotka, Sprecherin beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Ähnliches erlebt die Stadt Stuttgart. „Die gestiegene Zahl an Bewerbungen wirkt sich in vielen Bereichen positiv auf die Stellenbesetzung aus und trägt dazu bei, vakante Positionen schneller und einfacher zu besetzen. Gleichzeitig zeigt sich insbesondere bei stark spezialisierten Tätigkeitsfeldern weiterhin, dass die Gewinnung geeigneter Fachkräfte eine Herausforderung bleibt“, sagt Pressesprecher Harald Knitter der Landeshauptstadt Stuttgart.

Um offene Stellen sichtbarer zu machen und neue Mitarbeitende zu gewinnen, setzt man im RP verschiedene Strategien ein. „Stellenausschreibungen veröffentlichen wir beispielsweise nicht nur auf unserer Internetseite, sondern teils auch bei bekannten Job-Portalen“, betont Paprotka.

Die Einbindung der Mitarbeitenden spielt große Rolle

Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Einbindung der Mitarbeitenden in den Recruiting-Prozess. „Wir bieten ihnen die Möglichkeit, offene Stellen in ihrem privaten Umfeld zu teilen, beispielsweise über WhatsApp, Instagram oder andere Kanäle.“ Auch Personalmessen spielten für das Recruting im RP weiterhin eine große Rolle beim Recruiting.

„Neben den klassischen Werbemaßnahmen für die Ausbildungs- und Studienplätze über Messen und ähnlichem, haben wir einen klaren Fokus auf den Ausbau und der Intensivierung unserer Online-Aktivitäten gesetzt“, sagt Vanessa Strauch von der Oberfinanzdirektion Karlsruhe. Auch dort spielt der Faktor der persönlichen Kontakte eine wichtige Rolle. „Die Empfehlung aus der eigenen Belegschaft ist ein wertvoller Kanal, den wir schät zen und pflegen“, sagt Strauch.

Das Staatsanzeiger-Karriereportal eStellen.de

Das Staatsanzeiger-Karriereportal eStellen.de ist der digitale Stellenmarkt für die Verwaltung in Ergänzung zum Print-Stellenmarkt des Staatsanzeigers. Das Portal bietet jährlich über 4000 Jobs aus dem öffentlichen Dienst und der verwaltungsnahen Wirtschaft Baden-Württembergs. Hier gewinnen Jobsuchende und Arbeitgeber gleichermaßen: Schnell und übersichtlich finden potentielle Bewerber die passenden Angebote, ein Suchagent ist nur einer der Services. eStellen ist transparent, übersichtlich und speziell für den öffentlichen Sektor.

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