Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Reaktion auf Niedrigwasser

Baden-Württemberg will Lkw-Sonntagsfahrverbot aussetzen

Das Niedrigwasser auf wichtigen Wasserstraßen hat nun auch Folgen für den Straßenverkehr in Baden-Württemberg. Das Land will das Lkw-Sonntagsfahrverbot aussetzen - und so Lieferengpässe vermeiden.
Autobahn mit Verkehrszeichen zu Hannover, Kassel, Dortmund, Köln, München, sechsspurig.

Mehr Lkw-Verkehr am Wochenende: Wegen des anhaltenden Niedrigwassers will Baden-Württemberg das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend aussetzen. Damit sollen Lieferengpässe reduziert und Transporte flexibler werden.

dpa/Steven Mohr)

Stuttgart. Wegen des anhaltenden Niedrigwassers auf den Wasserstraßen will Baden-Württemberg das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw aussetzen. Geplant sei dies ab dem kommenden Wochenende und bis Ende September, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Verkehrsministeriums auf Anfrage. Die genauen Regelungen würden noch erstellt.

„Wir müssen in dieser schwierigen Situation jede Maßnahme ergreifen, die Lieferengpässe reduziert oder vermeidet“, teilte die Verkehrsministerin des Landes, Nicole Razavi (CDU), mit. „Zwar werden wir allein dadurch das Problem nicht lösen, aber wenn wir es dadurch verkleinern und den Lkw-Verkehr entzerren und flexibler gestalten können, ist schon einiges gewonnen“, so Razavi.

Nicht das erste Bundesland

Mehrere Bundesländer hatten das Fahrverbot bereits vorübergehend aufgehoben. Dazu zählen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland.

Bei einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsverbänden und Unternehmen hatte der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) am Donnerstag in Bonn mehrere Sofortmaßnahmen angekündigt, um Lieferketten auf wichtigen Wasserstraßen wie Rhein, Donau und Elbe aufrechtzuerhalten. So wollte er etwa mit den Ländern über Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw für besonders betroffene Güter sprechen. (dpa)

Hafenkräne und Güterverkehr während Niedrigwasser im Kölner Sommer.
dpa/Michael Claushallmann)

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch