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Özdemirs Wahlkampfleiter und eine Stadträtin kandidieren als Landesvorsitzende

Kandidieren als Landesvorsitzende: Clara Wellhäußer (links) und Jan-Lukas Schmitt.
Privat)Stuttgart. Wenn sich die Grünen Baden-Württemberg am 17. und 18. Oktober zum Landesparteitag in Offenburg treffen, steht unter anderem die Wahl des neuen Landesvorstands an. Für den Vorsitz gibt es zwei neue Kandidaten: Jan-Lukas Schmitt aus Waldshut und Clara Wellhäußer aus Freiburg werfen ihren Hut in den Ring.
Vor allem Schmitt bringt dabei bereits Erfahrungen aus der Bundes- und Landespolitik mit. Der gelernte Wirtschaftsjournalist Schmitt war unter den Grünen-Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour Vorstandsreferent für Finanz- und Haushaltspolitik. Unter deren Nachfolgern Franziska Brantner und Felix Banaszak war der 31-Jährige Programmreferent im Bundestagswahlkampf.
Zuletzt war Schmitt strategischer Leiter des Wahlkampfs des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir. Als Landesvorsitzender will er sich vor allem um einen intensiveren Austausch mit anderen Landesverbänden und dem Bund kümmern. “Ich denke, dass etwas mehr Südwest-Grün auch auf Bundesebene überzeugen kann”, wird Schmitt in einer Pressemitteilung zitiert.
Gebürtige Schwäbin lebt in Freiburg
Clara Wellhäußer ist gebürtige Schwäbin, lebt heute aber in Freiburg und ist dort Stadträtin. Die Juristin arbeitete von 2020 bis 2023 für den grünen Europaabgeordneten Michael Bloss . Aktuell schreibt sie ihre Promotion im Verfassungsrecht. „Ich bin davon überzeugt: Wir gewinnen immer dann, wenn wir gemeinsam im Team mit gegenseitigem Vertrauen unsere unterschiedlichen Stärken ausspielen. Genau so eine grüne Partei möchte ich als Landesvorsitzende ermöglichen”, sagt die 27-Jährige in der Mitteilung. “Ich will noch mehr Frauen dabei fördern, ihren Weg in kommunale Räte, Parteifunktionen oder Parlamente zu gehen.”
Zu den Grünen habe sie der Einsatz für Demokratie und Rechtsstaat gebracht: “Ich will, dass wir als Partei dort hingehen, wo die Menschen das Vertrauen in die Demokratie verloren haben. Wir müssen zuhören und konkrete Lösungen für ihre Probleme finden.”