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Eine Tagung der Museumsakademie beschäftigt sich mit zeitgemäßer Sammlungsarbeit

Fotorealismus Foto: herrfichter
herrfichter )Baden-Baden. Wie kann Sammlungsarbeit in Museen heute gesellschaftlich relevant, transparent und zukunftsfähig gestaltet werden? Mit diesem Thema beschäftigt sich die diesjährige Sommertagung der Museumsakademie Baden-Württemberg am 20. Juli im Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Unter dem Titel „Sammlungsarbeit heute! – Zeitgemäß, multiperspektivisch und vernetzt“ richtet sich die Veranstaltung insbesondere an kleine und mittlere Museen.
Die Sammlungen bilden das Herzstück jedes Museums. Sie bewahren materielles und immaterielles Kulturerbe, ermöglichen Forschung und schaffen die Grundlage für Ausstellungen und Bildungsangebote. Gleichzeitig stehen Museen vor der Herausforderung, ihre Sammlungsarbeit unter begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen zeitgemäß weiterzuentwickeln und stärker sichtbar zu machen.
In Impulsvorträgen, Praxisbeispielen und Workshops beleuchtet die Tagung aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der musealen Sammlungsarbeit. Vorgestellt werden neue Ansätze, wie Sammlungen unter unterschiedlichen finanziellen, regionalen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zeitgemäß erschlossen und vermittelt werden können. Den Auftakt macht Heike Zech vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zu „Perspektiven öffentlicher Sammlungsarbeit“. Dann gibt es vom Stadtmuseum Tübingen und Deutschen Fleischermuseum Einblicke in ihre Praxis. Weiterhin geht es um Zukunftsthemen wie etwa um den Einsatz von KI sowie um Provenienzforschung. Ergänzt wird die Tagung durch Führungen und Workshops. (ems)