Palmer will Straßenbeleuchtung in Tübingen reduzieren

Straßenlaterne an der Tübinger Neckarbrücke. Der Tübinger OB Palmer will die Straßenbeleuchtung der Stadt zu bestimmten Uhrzeiten nachts reduzieren, um Energie zu sparen.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will die Straßenbeleuchtung der Stadt wie hier an der Neckarbrücke zu bestimmten Uhrzeiten abschalten.

dpa/Bernd Weißbrod)

TÜBINGEN/STUTTGART. Um Energie zu sparen, will Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) die Straßenbeleuchtung zu gewissen Zeiten ausschalten. Ab kommender Woche sollen die Straßenlaternen von Sonntag- bis Mittwochnacht von ein bis fünf Uhr morgens abgestellt werden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Unterführungen sollen weiter beleuchtet werden. Die Polizei und das Ordnungsamt sollen in den dunklen Nächten verstärkt präsent sein.

Widerspruch haben dem „Spiegel“ zufolge Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und das Tübinger Regierungspräsidium angemeldet. Sie forderten das Stadtoberhaupt auf, sich an die Straßenverordnung halten. Demnach dürften Zebrastreifen auch nachts aus Sicherheitsgründen nicht unbeleuchtet sein.

Palmer will das Risiko, dass es dabei zu einem Unfall kommt, laut Stuttgarter Zeitung jedoch auf sich nehmen. Dies sei eine typisch deutsche Diskussion. „Ich bin überzeugt: Menschen, die nachts um drei über die Straße gehen, laufen einfach drüber, wenn gerade frei ist.“ Die Frage sei irrelevant.

Sollen Kommunen nachts die Straßenlaternen ausschalten dürfen?
  • Nein 53%, 91 Stimme
    91 Stimme 53%
    91 Stimme - 53% aller Stimmen
  • Ja 47%, 80 Stimmen
    80 Stimmen 47%
    80 Stimmen - 47% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 171
15. Dezember 2022 - 29. Dezember 2022
Die Umfrage ist beendet.
Quelle/Autor: lsw/sta

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