Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Die FDP will, dass mehr Erzieherinnen ausgebildet werden

Wie soll der Erziehermangel gelöst werden? Darüber sind sich die FDP-Fraktion und der Gemeindetag nicht einig. Die Liberalen wollen, dass mehr Erzieher ausgebildet werden - der Kommunalverband hält das für unrealistisch.

Eine Lösung gegen den Erziehermangel ist es, die Kita-Gruppen zu vergrößern. Die Idee ist umstritten.

dpa | Sebastian Gollnow)

STUTTGART. Die FDP und der Gemeindetag sind uneins, wie dem Erziehermangel begegnet werden kann. Die Liberalen haben am Mittwoch in Stuttgart gefordert, die Ausbildungskapazitäten auszubauen und die Voraussetzungen abzusenken. Das „Bildungsschiff in Baden-Württemberg“ stehe „kurz vor dem Kentern“, sagte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke.

Der Gemeindetag hält die Vorstellungen der FDP jedoch für unrealistisch. Die Kommunen hätten ihre Kita-Ausgaben in den vergangenen 15 Jahren auf 4,8 Milliarden Euro verdreifacht, die Zahl der Erzieher habe sich im selben Zeitraum verdoppelt. „Damit ist die Kinderbetreuung die am stärksten subventionierte gemeindliche Leistung“, so Gemeindetagspräsident Steffen Jäger. Wenn dennoch Öffnungszeiten reduziert oder Gruppen geschlossen würden, sei dies „also ganz offensichtlich nicht finanziell begründet, sondern dadurch, dass es faktisch nicht mehr Fachpersonal gibt“.

Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich in dieser Woche zum Thema geäußert. Das Land könne unterstützen, aber nicht zaubern. Es handele sich um eine kommunale Aufgabe.

Führt ein Weg an der Erhöhung der Kita-Gruppengrößen vorbei?
  • Nein 71%, 42 Stimmen
    42 Stimmen 71%
    42 Stimmen - 71% aller Stimmen
  • Ja 29%, 17 Stimmen
    17 Stimmen 29%
    17 Stimmen - 29% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 59
16. Februar 2023 - 23. Februar 2023
Die Umfrage ist beendet.

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 167,00 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesermeinungen

Bitte loggen Sie sich ein, um zu kommentieren.

Lesen Sie auch