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Manuel Hagel „wirklich happy“ über Ministerwechsel in der Union

Manuel Hagel (rechts) bei der Verabschiedung von Nina Warken als Generalsekretärin der Landespartei im vergangenen Jahr.
dpa/Bernd Weißbrod)Stuttgart. Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzendem der Unionsfraktion im Bundestag ist die Personalrochade in der CDU in vollem Gange: Thorsten Frei soll neuer Fraktionsvorsitzender werden. Seine Nachfolge als Kanzleramtsminister soll die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken antreten. Beide geltan als Vertraute des baden-württembergischen CDU-Vorsitzenden und Innenministers Manuel Hagel. Nicht zuletzt deshalb zeigt der sich erfreut über das Wechselspiel.
Mehr zum Wechsel von Thorsten Frei hier.
„Thorsten Frei ist der ideale Mann an der Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion“, sagte Hagel am Freitag in der Landespressekonferenz. Er kenne Frei seit fast 20 Jahren, der bisherige Kanzleramtsminister aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis stehe für „ein grundsolides Schaffen“ − danach sehnten sich die Leute in Deutschland momentan. „Natürlich ist es auch sehr gut für Baden-Württemberg und die Menschen bei uns im Land, wenn da jemand sitzt, der Baden-Württemberg im Herzen trägt und weiß, wie die Leute bei uns ticken.“
Hagel sicher, „dass sie es hervorragend machen werden“
Das gelte auch für Nina Warken, die von 2023 bis 2025 unter Hagel Generalsekretärin der Landes-CDU war. Sie sei eine „super taffe, kluge, hoch engagierte Frau“, Warken ist zudem die erste Frau im Kanzleramt. „Ich bin wirklich happy mit den Personalien, aber es geht zuallererst um das Land.“
Ratschläge aus der Ferne wolle Hagel keine geben, er sei sich aber sicher, „dass sie es hervorragend machen werden“. Zudem wüssten sie alle, worauf es in Baden-Württemberg ankomme, der Vorteil davon liege auf der Hand: „Sie haben immer die besonderen Bedürfnisse im deutschen Süden im Blick und können darauf auch Einfluss nehmen.“