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SPD

Sascha Binder zum neuen Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag gewählt

Die SPD-Landtagsfraktion hat den 43-Jährigen Sascha Binder zum Nachfolger von Andreas Stoch als Fraktionsvorsitzenden gewählt. 
Mann in Anzug, lächelnd, vor unscharfem Hintergrund mit Statue.

Sascha Binder ist der neue Chef der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg.

dpa/Bernd Weißbrod)

Stuttgart. Die SPD im Landtag hat einen neuen Fraktionsvorsitzenden. Sascha Binder wurde an diesem Dienstag einstimmig zum Nachfolger von Andreas Stoch gewählt, der das Amt seit zehn Jahren inne hatte. Der 43-Jährige Binder zeigte sich dankbar für das eindeutige Votum. Die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dorothea Kliche-Behnke und Nicolas Fink hatten Binder gemeinsam als neuen Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen. Der Vollblutparlamentarier sei der Richtige, um klare Kante gegenüber der Regierung zu zeigen und gleichzeitig die Landtagsfraktion stabil zu führen und zusammenzuhalten.

Binder sagte: „Mit nur zehn Abgeordneten stellen wir künftig die einzige demokratische Oppositionsfraktion im Landtag. Auf uns kommt da eine große Herausforderung zu. Ab jetzt beginnt die Arbeit als Team, damit wir auch künftig im Landtag eine starke Stimme sind – was uns vielleicht jetzt noch nicht jeder zutraut.“ Zudem dankte er Stoch für seine Arbeit. Er habe in den vergangenen Jahren einen unermüdlichen Einsatz gezeigt „und war nicht nur im EnBW-Untersuchungsausschuss ein Lehrmeister für mich“, so Binder.

Binder hatte am Sonntag nach dem verheerenden Wahlergebnis, ebenso wie der Landesvorsitzende Andreas Stoch, seinen Rückzug aus den Ämtern der Landespartei angekündigt. Binder ist derzeit Generalsekretär der SPD im Südwesten. Im Landtag hatte der Innenpolitiker sich unter anderem im Untersuchungsausschuss zur Polizeiaffäre einen Namen gemacht. Auch hat er die Aufklärung des Missbrauchs im Turnsport im Landtag vorangetrieben.

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