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Automobilstandort Baden-Württemberg

Tobias Vogt: „Hinter jedem Arbeitsplatz stehen Menschen“

Angesichts der Krise in der baden-württembergischen Autoindustrie demonstrieren Grüne, CDU und SPD Geschlossenheit. Im Landtag fordern sie bessere Rahmenbedingungen, mehr Innovationskraft und den Erhalt der Arbeitsplätze – während die AfD der Landespolitik eine jahrelange Deindustrialisierung vorwirft.
Mann im Anzug spricht im Landtag von Baden-Württemberg.

CDU-Fraktionschef Tobias Vogt forderte bessere Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie und warnte vor politischen Eingriffen, während die AfD den anderen Fraktionen eine jahrelange Deindustrialisierung Baden-Württembergs vorwarf.

dpa/Christoph Schmidt)

Stuttgart. Grüne und CDU haben das Angebot der SPD-Landtagsfraktion angenommen, im Schulterschluss um die Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Automobilindustrie zu kämpfen. „Gemeinsames an einen Strang zu ziehen, das ist auch der Wunsch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“, erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). „Wenn wir innovativ und optimistisch bleiben, kann das gelingen, und dann wird auch die Demokratie in diesem Land stark bleiben“, so Fraktionschef Sascha Binder (SPD) in einer Aktuellen Debatte zur angespannten Lage .

Für die CDU-Fraktion verlangte ihr neuer Chef Tobias Vogt, dass Politik den Unternehmen dabei nicht ins Lenkrad greife, „sondern endlich die Handbremse löst“. Er kenne diese Welt, so Vogt weiter, komme aus dem KfZ-Handwerk „und aus unserem Familienbetrieb, deshalb weiß ich, dass hinter jedem Arbeitsplatz stehen Menschen“. Die AfD warf den drei anderen Fraktionen vor, durch ihre Politik über Jahre die „Deindustrialisierung Baden-Württembergs“ vorangetrieben zu haben.

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