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Konjunktur

Handwerker erwarten weiter steigende Preise

Weil die Kosten steigen, geht das Handwerk auf von steigenden Preisen für Verbraucher aus, die Handwerkerleistungen in Anspruch nehmen. Allerdings kann nur eine Minderheit der Betriebe ihre höhere Kostenbelastung auch weitergeben.
Eine Person kniet am Boden und glättet Fliesenfugen im Flur.

Wer sein Haus oder seine Wohnung sanieren oder umbauen lassen will, muss mit höheren Preisen für die Handwerksleistungen rechnen.

Imago/stock&people)

Berlin/Stuttgart. Wegen höherer Kosten geht der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZdH) davon aus, dass die Preise für Handwerkerleistungen steigen. „Die Folgen tragen letztlich auch die Kundinnen und Kunden“, sagte ZdH-Generalsekretär Holger Schwannecke der Deutschen Presseagentur.

Fast drei Viertel der baden-württembergischen Handwerksbetriebe berichteten in der jüngsten Konjunkturumfrage von gestiegenen Einkaufspreisen. „Diese Kostensteigerungen treffen das Handwerk von vielen Seiten gleichzeitig. Die Betriebe können sie aber nicht dauerhaft selbst auffangen und ebenso wenig vollständig an ihre Kunden weitergeben“, erklärte der baden-württembergische Handwerkspräsident, Rainer Reichhold.

Handwerkspräsident fordert Senkung der Energie- und Lohnzusatzkosten

Die eigenen Verkaufspreise erhöhen konnte allerdings nur knapp jeder dritte Betrieb. Dies führt dazu, dass die Investitionsmöglichkeiten im Handwerk geschmälert werden. Um die Betriebe zu entlasten, forderte Reichhold niedrigere Energie- und Lohnzusatzkosten. Damit könnten auch die Handwerksleistungen bezahlbar gehalten werden.

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