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Energiewende

Öl und Gas spielen im Neubau kaum noch eine Rolle

Die Wärmepumpe hat im Wohnungsneubau konventionelle Heizungen nahezu verdrängt. 2025 wurden in 74,3 Prozent aller Neubauten Wärmepumpen verbaut.
Wärmepumpe im Garten, umgeben von Rasen und Zaun, Häuser im Hintergrund.

Bei neugebauten Wohnhäusern haben sich im vergangenen Jahr drei Viertel aller Bauherren für eine Wärmepumpe entschieden.

IMAGO/Robert Poorten)

Fellbach. In drei von vier neu gebauten Häusern in Baden-Württemberg heizt eine Wärmepumpe. Insgesamt wurden 2025 7970 Wohngebäude fertiggestellt, wie das Statistische Landesamt mitteilte. In den vergangenen fünf Jahren ist der Anteil der Wärmepumpen um insgesamt 20 Prozent gewachsen. Gleichzeitig verlieren Gasheizungen im Neubau an Bedeutung. 2025 wurden nur noch 460 neue Wohngebäude mit einer Gasheizung ausgestattet, was einem Anteil von 5,8 Prozent entspricht. Der Anteil sank im Vergleich zum Vorjahr um 43,7 Prozent. Im Fünfjahresvergleich ging er um 67,2 Prozent zurück.

Eine leichte Zunahme verzeichnet die Fernwärme. Ihr Anteil wuchs zwischen 2021 und 2025 um 7,1 Prozent. Andere konventionelle Heizsysteme wie Öl- oder Stromheizungen spielen den Statistikern zufolge bei neu errichteten Gebäuden kaum noch eine Rolle. (epd)

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