Die Sanierung des Opernhauses Stuttgart wird sicherlich teuer und lange dauern. Aber Kommunen brauchen kulturelle Leuchttürme. Daher sollte ihnen das den Aufwand wert sein, meint Eva Schlosser.
Das Sammeln ist eine der vier Säulen der Museumsarbeit. Angesichts der rasanten Entwicklung unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahren haben sich die Umstände des Sammelns verändert. Förderprogramme, Ausstellungshäuser, die Herbsttagung des Museumsverbands Baden-Württemberg sowie aktuell eine Konferenz in Stuttgart beschäftigen sich mit dem Thema.
Am Dienstagabend hat die IHK Region Stuttgart in ihrer Reihe „Im Gespräch mit…“ geladen, um zu erörtern, inwieweit Kultur- und Künstlerförderung auch Wirtschaftsförderung ist. Gäste waren Kunstministerin Petra Olschowski (Grüne) und Viktor Schoner, Opernintendant der Staatstheater Stuttgart. Dabei ging es auch um die Opernhaussanierung in Stuttgart, Städtebau und Befindlichkeiten.
Der eiszeitliche „Löwenmensch“ wird durch den umfassenden Umbau des Museums Ulm ganz neu präsentiert. Die Figur solle zum Mittelpunkt der völlig neugestalteten Dauerausstellung des Museums werden, sagt Katharina Faller, Museumsbeauftragte für Marketing und Kommunikation.
Inklusive Ausstellung: „Die kleine Hexe“ am Telefon
Telefonführungen sind eigentlich für Menschen gedacht, die sonst keine Möglichkeit haben, eine Ausstellung zu besuchen. Doch in der Corona-Zeit wurde das inklusive Vermittlungsangebot neu entdeckt. Nun bietet das Landesmuseum diese spezielle Ausstellungsführung am Telefon an.
Journalistin Geno Hartlaub: Die Wilde aus dem Siebenzwergeland
Die Journalistin und Autorin Geno Hartlaub gehört zu den Vergessenen ihrer Generation. Sie wurde in Mannheim geboren und wuchs dort auf, doch wohl fühlte sich die Journalistin und Buchautorin in der Quadratestadt nicht. Deshalb zog sie nach Hamburg.
Die Umbenennung des Hans-Thoma-Kunstpreises ist richtig, weil der Maler aus dem Schwarzwald, der von 1839 bis 1924 lebte, ein überzeugter Antisemit war. Diese Auffassung vertritt Marcel van Eeden, Hans-Thoma-Preisträger von 2023, und belegt Thomas Einstellung anhand von zeitgenössischen Quellen.
Ab Herbst 2025 ist Schicht im Badischen Landesmuseum – mit viel Arbeit im Hintergrund. Das Land saniert in den kommenden Jahren das Stammhaus im Karlsruher Schloss. Zeitweilige Schließungen sind gerade für kleinere Häuser eine Herausforderung. Die Gefahr: beim Publikum und in der Stadtgesellschaft in Vergessenheit zu geraten.
Der Hans-Thoma-Preis wird in Zukunft Landespreis für Bildende Kunst Baden-Württemberg heißen. Grund ist, dass der bisherige Namensgeber „ein völkisch, antimodernes Weltbild“ verkörpert habe, wie das Kunstministerium mitteilte. Die Kunsthalle Karlsruhe, deren Direktor Thoma war, setzt vor allem auf eine konstruktive Auseinandersetzung.
Die Vielfalt ist unsere Stärke: Prominente Stimmen mit Migrationshintergrund
Das Geheimtreffen von Rechtsextremisten in Potsdam hat die Republik erschüttert. Dies ist nirgends so sehr zu spüren wie bei jenen Menschen, die ausländische Wurzeln besitzen. Ihnen will der Staatsanzeiger den Rücken stärken. Das haben wir sie gefragt: Menschen mit Migrationshintergrund gehören zu Deutschland. Was gewinnt unser Land durch sie?
Multimediashows: Der Spagat zwischen Kunst und Vermarktungsrummel
Paris hatte sie, Barcelona und Berlin ebenfalls – „Van Gogh – The Immersive Experience“ machte auch Station in Ludwigsburg. Der Run auf Multimediashows ist groß, die Meinung darüber in der Kunstszene gespalten.
Die Klimaanlage hoch und die Heizung runter: So funktioniert Energiesparen in Museen
Dass in Gebäuden viel Potenzial steckt, um Energie effizienter zu nutzen, ist bekannt. Das gilt auch für Museen. Untersuchungen zeigen, dass selbst moderne Bauten oft eine überraschend schlechte Bilanz aufweisen. Doch das Umdenken hat längst eingesetzt.
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