Smartphones an Schulen: Beschränkungen wollen alle, Streit gibt es um die Grenzen
Klare und restriktivere Regeln für die Handynutzung wollen viele Bundesländer – auch Baden-Württemberg. Doch wie weit sollen die Einschränkungen gehen? Schüler und GEW setzen auf Medienbildung statt Verbote, andere Lehrerverbände befürworten einen härteren Kurs.
Das Hin und Her um die neue Grundschulempfehlung ist noch lange nicht zu Ende, jedenfalls wenn es nach dem Landesschülerbeirat geht. Das gesetzlich verankerte Beratungsgremium hat ein Gutachten vorgelegt, das die Verfassungsmäßigkeit der Regelungen infrage stellt.
Werkzeug für Schulen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt
Schulen sind nicht immer Schutzort, sondern mitunter auch Tatort. Der Umgang mit sexualisierter Gewalt ist für Vertrauenspersonen und Lehrer weiter mit Unsicherheiten verbunden.
Um die Künstliche Intelligenz gibt es einen Hype. Bei der öffentlichen Diskussion in Deutschland stehen dabei Gefahren und Datenschutz im Mittelpunkt. Das verzögert auch den sinnvollen Einsatz von KI - etwa im Bereich der Bildung. Ein Kommentar von Christoph Müller.
Der Ministerpräsident erwartet durch KI große Veränderungen im Schulunterricht. Manche Lehrinhalte würden obsolet, etwa in der Geografie. Schulbuchverlage entwickeln neue Chatbots dafür.
Die Zahl ist unstrittig: Nach aktuellen Vorausberechnungen wird es rund 28 000 Schüler und Schülerinnen im Land mehr geben bis zum Schuljahr 2026/2027. Strittig jedoch sind die Konsequenzen, die daraus gezogen werden müssen und die anstehenden Beratungen des Bildungshaushalts entsprechend kompliziert.
Bildungsverbände fordern mindestens 1.500 Lehrerstellen mehr
Die Bildungsverbände suchen den Schulterschluss und fordern mindestens 1.500 Stellen zusätzlich an den Schulen: Der Haushaltsentwurf des Landes stimme hinten und vorn nicht, so die Kritik.
Lehrer sollen lernen, KI im Unterricht einzusetzen
Mit dem KI-Zentrum Schule in Heilbronn soll der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule professionalisiert werden. Zur Eröffnung kam in dieser Woche auch Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Baden-Württemberg sieht sich damit bundesweit in einer Vorreiterrolle – und hofft, dass andere Bundesländer bald auf den Zug aufspringen.
Ganztagsschulen: Angebot an Schüler soll nicht überfrachtet werden
Die Liste der Wünsche hat Überlänge: In einem Fachgespräch im Stuttgarter Landtag hat die Grünen-Landtagsfraktion zusammengetragen, welche Anforderungen Beteiligte an gute Ganztagsschulen haben. Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) wartet mit einem Finanzierungsversprechen im Volumen von 800 Millionen Euro auf.
Die 45-Jährige ist seit zwei Monaten neue Vorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg. Mit 93,5 Prozent der Stimmen wurde sie zur Nachfolgerin von Ralf Scholl gewählt und sie hat viel vor.
Diese Zustimmung ist der größte politische Erfolg des Landesschülerbeirats (LSBR) seit Langem: Die Bildungsverbände, die GEW, ebenso SPD und FDP unterstützen seine Forderung nach einer Enquetekommission Bildung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist zumindest nicht kategorisch abgeneigt.
Gewalt an Schulen nimmt zu – Lehrer fordern mehr Sozialarbeiter
Körperverletzung, Bedrohung und Raub: Das Spektrum von Straftaten an Schulen ist breit. Die Zahlen liegen mittlerweile deutlich über denen vor der Corona-Krise. Schüler dringen auf unabhängige Meldestellen.
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