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25 Jahre Europäisches Verwaltungsmanagement

Kehl und Ludwigsburg feiern Master-Jubiläum in Straßburg

Die Verwaltungshochschulen Kehl und Ludwigsburg haben das 25-jährige Bestehen des Masterstudiengangs „Europäisches Verwaltungsmanagement“ mit einer Tagung im Europäischen Parlament in Straßburg gefeiert. Im Mittelpunkt standen die europäische Integration, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Herausforderungen für öffentliche Verwaltungen.
Zwei Personen an einem Podium, Hintergrund mit EU-Flagge.

Die Rektoren Iris Rauskala (Ludwigsburg) und Joachim Beck (Kehl) eröffnen die Veranstaltung.

Hochschule Kehl)

Straßburg/Kehl/Ludwigsburg. Mit einer zweitägigen wissenschaftlichen Tagung haben die Verwaltungshochschulen Kehl und Ludwigsburg im Europäischen Parlament in Straßburg gefeiert. Denn seit 25 Jahren qualifiziert der Masterstudiengang „Europäisches Verwaltungsmanagement“ Fach- und Führungskräfte für die Herausforderungen einer zunehmend vernetzten europäischen Verwaltung.

Unter dem Leitgedanken „25 Jahre Masterstudiengang – von der Idee zur Institution“ hat die Tagung den Blick sowohl auf die Entwicklung des Studiengangs als auch auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an die öffentliche Verwaltung in Europa gerichtet. Im Mittelpunkt der Diskussionen und Vorträge standen die europäische Integration, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Handlungsfähigkeit staatlicher Institutionen sowie die Kompetenzen, die Verwaltungsmitarbeitende für ihre Arbeit in einem komplexen europäischen Umfeld benötigen.

Absolventen formen Europa jeden Tag mit

„Europa ist nichts Abstraktes, sondern wird von uns allen täglich gelebt, mitgestaltet und mit Sinn erfüllt“, sagt Joachim Beck, Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl . Und seine Kollegin Iris Rauskala, Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg , ergänzt: „Unsere Absolventinnen und Absolventen formen jeden Tag Europa mit ihrem Wissen und Können mit. Darauf sind wir sehr stolz.“

Impulse für Diskussionen gab Stephan Grohs, Professor an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. In seiner Keynote sagte er: „Ich sehe Kommunen als einen Anker für den Zusammenhalt der Europäischen Union, da sie die Ebene sind, auf die der Bürger trifft, um Europa zu erleben. Verwaltungen sind nicht nur Adressaten der EU, sondern auch Motoren, Filter und Praxisorte.“

Ein weiteres Panel widmete sich den Chancen und Herausforderungen des Europäischen Verwaltungsmanagements. Die Beiträge beleuchteten die Schnittstellen zwischen Verwaltungen in Brüssel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die Bedeutung der Europäischen Union für die kommunale Verwaltung.

Am zweiten Tag standen die Herausforderungen für Verwaltungen in Krisenzeiten im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, wie öffentliche Verwaltungen und die lokale Ebene zur Sicherung der Rechtsstaatlichkeit beitragen können und welche Rolle sie bei der Herstellung gesellschaftlicher und politischer Legitimität übernehmen. Auch wurde der Blick auf die Managementkompetenzen für Europas Zukunft gerichtet.

Interkulturelle Kompetenz und persönliche Fähigkeiten

In einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Loch von der Hochschule Ludwigsburg ging es unter anderem um interkulturelle Kompetenz, Methodenwissen und persönliche Fähigkeiten. Eine weitere Präsentation beschäftigte sich mit der Frage, welche beruflichen Perspektiven eine europäische Ausbildung eröffnet. (sta)

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