Bremst die S21-Verzögerung Stuttgarts wichtigstes Wohnbauprojekt aus?
Stuttgart 21 verzögert sich erneut — und mit dem Bahnhof auch das Rosensteinquartier, geplant für 10.000 Menschen. Die Pläne für das städtische Großprojekt hängen einmal mehr in der Luft. Stadt und Gemeinderat reagieren mit Unverständnis.
S21-Montagsdemos: Gekommen, um noch länger zu bleiben
Davon waren nicht einmal die größten Stuttgart-21-Verächter ausgegangen: Dass 2026 der Bahnhof noch immer nicht fertig ist und unverdrossen protestiert werden muss. Jetzt fand die 800. Montagsdemo statt mit ziemlich guten Aussichten, dass die 900 auch noch erreicht wird.
Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Gleisflächen am Stuttgarter Hauptbahnhof für Wohnraum genutzt werden können. Der Gemeinderat hat daraufhin seine Verfassungsbeschwerde zurückgezogen und zugleich ein Bürgerbegehren gegen einen Teil des Rosensteinviertels für unzulässig erklärt.
Prognose: Neues S21-Viertel würde Stadt Milliarden kosten
Auf den frei werdenden Gleisflächen mitten in Stuttgart will die Stadt ein neues Viertel errichten. Das könnte zu einem finanziellen Kraftakt werden, zeigt eine erste Prognose der Kosten.
Kommt S21-Bürgerentscheid gegen Bebauung von Gleisflächen?
Insgesamt 20.000 Unterschriften brauchen die Gegner der S21-Baupläne für ihr Bürgerbegehren. Deutlich mehr haben sie nun gesammelt. Ob es reicht, ist trotzdem weiter ungewiss.
S21-Bürgerbegehren: Initiative pocht auf Fristverlängerung
Für das Bürgerbegehren gegen die Bebauung der Gleisflächen vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof sind laut Initiatoren weitere Unterschriften nötig. Sie fordern deshalb mehr Zeit.
Bürgerbegehren S21: „Wir brauchen noch richtig viele Unterschriften“
Während die Stadt Stuttgart auf dem freiwerdenden Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs bis zu 1670 Wohnungen errichten will, wollen Gegner mit einem Bürgerentscheid den Bau verhindern. Bis Mitte Oktober müssen sie 20 000 Unterschriften sammeln – noch fehlen viele.
Bahn: S21-Entscheidung wirkt sich nicht auf Ticketpreis aus
Die Bahn bleibt wohl auf milliardenschweren Mehrkosten für Stuttgart 21 sitzen. Dabei ist sie schon jetzt finanziell angeschlagen. Für Fahrgäste ändere die neue Lage nichts, beteuert der Konzern.
Pendler müssen vor S21-Start mit vielen Sperrungen rechnen
Schon jetzt brauchen Bahnfahrer rund um Stuttgart ein starkes Nervenkostüm. Im kommenden Jahr dürften die Zumutungen wegen des Endspurts bei Stuttgart 21 noch größer werden.
Polizeieinsätze wegen S21 kosten mehr als 12 Millionen Euro
Stuttgart. Die Polizeieinsätze im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21 kosteten den Steuerzahler in Baden-Württemberg mehr als 12 Millionen Euro. Nach Angaben von Innenminister Reinhold Gall (SPD) leisteten die Einsatzkräfte bei Demonstrationen und zur Sicherung der Bauarbeiten knapp 260 000 Einsatzstunden. Der Großteil der Kosten und Einsatzzeiten für die Polizisten sei im Januar und Februar […]
Stuttgart. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist in der Landtagsdebatte über die S21-Volksabstimmung von der Opposition gefeiert worden. Sein Bekenntnis zum Weiterbau von Stuttgart 21 im Fall einer Niederlage der Projektgegner quittierten Abgeordnete von CDU und FDP am Mittwoch mit langanhaltendem Applaus. Die Bahn habe Baurecht für das Vorhaben und werde in diesem Fall weiterbauen, betonte Kretschmann. «Und wir werden […]
Zeit und Kosten laufen bei Stuttgart 21 erneut davon
Der Durchgangsbahnhof für Stuttgart 21 soll erst Ende 2031 in Betrieb gehen. Unter massivem Zeitdruck traf die Bahn offenbar folgenschwere Entscheidungen. Das komplexe Bauvorhaben birgt reihenweise Risiken. Es bleibt zu hoffen, dass Stuttgart 21 nun nicht zur Hängepartie wird.
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