Debatten im Landtag vom 9. und 10. Juni 2010

„Reißen Sie sich zusammen!“

„Reißen Sie sich zusammen!“
Aufforderung an die Runde angesichts der hohen TV-Einschaltquoten

„Es kann etwas wirtschaftlich sinnvoll sein, aber sozial und ökologisch nicht durchsetzbar.“
Replik auf die Lobpreisung des Projekts durch Wirtschaftminister Ernst Pfister

„Politik ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.“
Zur Debatte über die Gutachten zur Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Bahnhofsvarianten

„Nicht mehr diskutieren, machen!“
Zur Ausrüstung des Fildertunnels mit einem Sicherheitssystem, das auch den vorgesehenen S-Bahn-Verkehr erlaubt

„Das ist die badisch-schwäbische Magistrale.“
Über die europäische Bedeutung des Projekts

„Die Finanzierung ist letztlich das Entscheidende.“
Zu den Kosten der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

„Wenn Sie jemanden finden in Ihrem Bekanntenkreis, dann sagen Sie ihm, er soll das lassen.“
Appell an die Projektgegner, nachdem sich Bahn-Mitarbeiter über Pöbeleien und Beschimpfungen beklagt haben 

„Das ist meine unmaßgebliche praktische Erfahrung: So schnell Um- und  Aussteigen geht nicht.“
Zur Bahn, weil sie zweiminütige Haltezeiten von Zügen unterstellt

„Stuttgart ist doch eine schöne Stadt.“
Zu dem Problem, dass Fernreisende von der Landeshauptstadt wegen der Tunnel nichts mehr mitbekommen

„Der Mensch ist nicht nur eine Zahlenmaschine."
Zur Diskussion über Fahrzeitverkürzungen

„Ich will wissen, ob das Gesamtkonzept taugt oder nicht taugt.“
Zur Anzahl der Gleise im Durchgangsbahnhof

„Es gibt Dinge, da werde ich unruhig.“
Zur Idee der Bahn, geologische Gutachten nur in einem verschlossenen Raum in Frankfurt einsehen zu lassen

„Mein Vater hat immer gesagt: Auf der Schwäbischen Alb gibt es Höhlen in der Größe des Petersdoms.“
Zu den möglichen geologischen Problemen der Neubaustrecke nach Ulm

„Der Theologe legt mehr Wert auf Glauben als auf Wissen.“
Zu einem Debattenbetrag des Stuttgart-21-Befürworters Pfarrer Bräuchle

„Ich muss mich jetzt selbst unterbrechen.“
Der Schlichter empfindet sich selbst  als zu langatmig

„Sie retten doch Ihren Bahnhof nicht dadurch, dass Sie meine Fragen nicht beantworten.“
Bei  der Debatte über eine Evakuierung im Brandfalle

„Das Bergwerk in Chile und die Ölplattform im Golf von Mexiko waren auch genehmigt.“
Einwand gegen die Befürworter, die auf erfolgreiche Planfeststellungsverfahren zu S 21 verweisen

„Reden Sie doch wie ein normaler  Mensch!“
Zum Gegnerexperten Michael Holzhey

„Das ist mit Sicherheit richtig.“
Zum Tübinger OB Boris Palmer, als der einräumt, Fachbegriffe nicht ausreichend erklärt zu haben

„Das war wieder eine der Reden, die gehalten werden mussten.“
Zu Hannes Rockenbauch vom Aktionsbündnis gegen S 21, als der Boris Palmer lobt

Quelle/Autor: Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer

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9. und 10. Juni 2010